25. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
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30. September |
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in T EUR |
2009 |
2008 |
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Leistungsorientierte Verpflichtungen |
123.642 |
104.097 |
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Gehaltsverzicht |
8.884 |
8.567 |
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Sonstige ähnliche Verpflichtungen |
4 |
4 |
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Gesamt |
132.530 |
112.669 |
Leistungsorientierte Verpflichtungen
Innerhalb Deutschlands gewährt der Konzern Pensionsleistungen an nahezu alle ausgeschiedenen Arbeitnehmer. Außerhalb Deutschlands werden Pensionen an ausgeschiedene Arbeitnehmer in der Schweiz und in Südafrika gezahlt. Die Höhe der Leistungen an ausgeschiedene Arbeitnehmer richtet sich nach der vergütungsabhängigen Anspruchsberechtigung und/oder der Position innerhalb des Unternehmens und der Dienstzeit.
Im Geschäftsjahr 2008/2009 (2007/2008) haben sich die leistungsorientierten Verpflichtungen wie folgt entwickelt:
Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste sind das Ergebnis von Abweichungen zwischen der geschätzten und der tatsächlichen Entwicklung der leistungsorientierten Verpflichtungen. Die Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtungen ist im Wesentlichen auf die Anpassung des Diskontierungssatzes von 6,50 Prozent auf 5,35 Prozent zurückzuführen.
Die folgende Tabelle leitet den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen auf den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungsbetrag über:
Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens hat sich wie folgt entwickelt:
in T EUR |
2008/2009 |
2007/2008 |
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Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 01. Oktober |
16.753 |
16.919 |
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Erwartete Erträge aus Planvermögen |
803 |
814 |
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Arbeitgeberbeiträge |
350 |
322 |
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Beiträge der Begünstigten |
316 |
295 |
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Gezahlte Pensionsleistungen |
–1.186 |
–489 |
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Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
–1.335 |
–1.261 |
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Währungsanpassungen |
899 |
153 |
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Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 30. September |
16.600 |
16.753 |
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Tatsächliche Erträge aus dem Planvermögen |
–532 |
–447 |
Nur Pläne außerhalb Deutschlands sind fondsfinanziert.
Das Planvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
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30. September |
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in % |
2009 |
2008 |
|
Eigenkapitaltitel |
24 |
20 |
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Schuldrechtliche Wertpapiere |
46 |
44 |
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Immobilien |
8 |
9 |
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Sonstige kurzfristige Finanzinvestitionen |
22 |
27 |
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Gesamt |
100 |
100 |
Die Anlagepolitik des Konzerns verfolgt das Ziel, die Erträge bei gleichzeitiger Begrenzung der Anlagerisiken zu maximieren. Finanzanlagen in schuldrechtlichen Wertpapieren und Eigenkapitaltiteln, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Immobilien werden unter Beachtung des Risikomanagements des Konzerns getätigt. Der diversifizierte Wertpapierbestand enthält Wertpapiere inländischer und ausländischer Emittenten. Dotierungen unterliegen der regelmäßigen Überwachung durch die Treuhänder.
Die erwarteten Erträge aus Planvermögen basieren auf durchschnittlichen Markterwartungen für den Zeitraum bis zur Erfüllung der jeweiligen Verpflichtung.
Nach den versicherungsmathematischen Berechnungen setzt sich der Pensionsaufwand wie folgt zusammen:
Die angenommenen Abzinsungssätze, Gehaltssteigerungsraten und Erhöhungen der Pensionszahlungen, die der Berechnung der Pensionsverpflichtungen zugrunde liegen, einschließlich der langfristigen Rendite des Planvermögens, differieren in Abhängigkeit von den wirtschaftlichen Bedingungen des Landes, in dem die Pensionspläne bestehen.
Den versicherungsmathematischen Berechnungen liegen folgende Annahmen zugrunde:
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2008/2009 |
2007/2008 |
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in % |
Deutschland |
Übrige Länder |
Deutschland |
Übrige Länder |
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Abzinsungssatz |
5,35 |
3,0 – 8,5 |
6,5 |
3,0 – 9,0 |
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Erwartete Gehaltssteigerungen |
2,5 |
1,5 |
2,5 |
1,5 |
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Erwartete Pensionssteigerungen |
1,5 |
0,0 – 3,5 |
1,25 |
0,0 – 4,0 |
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Erwartete Rendite aus dem Planvermögen |
– |
4,0 – 10,0 |
– |
4,0 – 10,0 |
Die erfahrungsbedingten Anpassungen stellen sich wie folgt dar:
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30. September |
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in % |
2009 |
2008 |
2007 |
2006 |
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Leistungsorientierte Verpflichtung |
–0,2 |
–1,8 |
–1,0 |
0,4 |
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Planvermögen |
–7,9 |
–7,5 |
1,6 |
1,3 |
Die erfahrungsbedingten Anpassungen ermitteln sich als Relation zwischen dem Teil der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, der auf Abweichungen zwischen den Annahmen für die Bewertung und der tatsächlichen Entwicklung zurückzuführen ist, und den Stichtagsbestandsgrößen der leistungsorientierten Verpflichtung bzw. des Planvermögens.
Gehaltsverzicht
Gehaltsverzicht ist eine Form der Finanzierung, die vom Arbeitnehmer aus dem Einkommen finanziert wird. Aufgrund von Vereinbarungen zwischen den Konzerngesellschaften und dem Arbeitnehmer wird ein Teil der erdienten Vergütung des Arbeitnehmers nicht an den Arbeitnehmer ausgezahlt, sondern vom Arbeitgeber einbehalten und zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt (Gehaltsverzicht). Die aus dem Gehaltsverzicht resultierenden Anwartschaften werden nach versicherungsmathematischen Methoden ermittelt. Im Geschäftsjahr 2008/2009 wurden T EUR 8.884 (2007/2008: T EUR 8.567) an Gehaltsverzicht passiviert.
Beitragsorientierte Pläne
Neben den leistungsorientierten Plänen werden insbesondere in Deutschland, Brasilien, China, in den USA und in Großbritannien Beträge für beitragsorientierte Pläne abgeführt. Bei den beitragsorientierten Zusagen zahlt der Konzern aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen bzw. auf freiwilliger Basis Beiträge an staatliche oder private Rentenversicherungsträger. Die laufenden Beitragszahlungen sind als Aufwand des jeweiligen Jahres ausgewiesen. Sie belaufen sich im Geschäftsjahr 2008/2009 auf T EUR 18.045 (2007/2008: T EUR 16.283). Davon wurden in Deutschland für die gesetzliche Rentenversicherung Beiträge in Höhe von T EUR 14.525 (2007/2008: T EUR 14.290) geleistet.

