32. Segmentberichterstattung
Der Konzern unterscheidet zwischen Geschäftssegmenten (primäres Berichtsformat) und geografischen Segmenten (sekundäres Berichtsformat). Diese Struktur trägt den unterschiedlichen Risiken und Ertragspotenzialen des Konzerns Rechnung und entspricht dem internen Berichtswesen (Managementansatz). Den nachfolgenden Angaben liegen die gleichen Rechnungslegungsmethoden zugrunde, nach denen auch die konsolidierten Werte im Konzernabschluss ermittelt werden.
Primäres Segmentberichtsformat (Geschäftssegmente)
Der Konzern umfasst nach der Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen die drei berichtspflichtigen Segmente Industriekrane, Hafentechnologie und Services. Das Segment Industriekrane integriert Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Montage und Lieferung von Industriekranen einschließlich Komponenten und Materialumschlaglösungen. Die Aktivitäten des Segments Hafentechnologie erstrecken sich auf Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Montage, Lieferung und Wartung von Hafenmobilkranen und automatisierten Containerumschlaganlagen einschließlich Lagerungs- und integrierter Softwarelösungen. Das Segment Services umfasst die Außendiensttätigkeiten im Bereich Industriekrane wie Inspektion, Wartung, Reparatur oder Modernisierung von Gebrauchtkranen sowie Ersatzteilverkäufe.
Die Segmentberichterstattung enthält zusammengefasst in einem ersten Teil die Angaben zu den einzelnen Segmenten (Umsatzerlöse, Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern, planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen, Segmentvermögen, Segmentschulden und Segmentinvestitionen). Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um jene Anteile der Konzernwerte, die den Segmenten direkt zugerechnet oder auf einer vernünftigen Grundlage auf die Segmente verteilt werden können.
Die nachfolgende Übersicht enthält die Informationen für das primäre Segmentberichtsformat:
Zur Erzielung einer höheren Transparenz hat die Demag Cranes AG die Darstellung der zentralen Holdingkosten, konsistent zur Berichterstattung über alle Quartale des Geschäftsjahres 2008/2009, für das Geschäftsjahr 2007/2008 angepasst. Von dieser Anpassung sind das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) und die planmäßigen Abschreibungen/Wertminderungen betroffen. Die Ausweisänderungen haben keine Auswirkungen auf das Ergebnis nach Steuern sowie das Ergebnis je Aktie.
Die Restrukturierungsaufwendungen/Einmaleffekte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in folgenden Posten ausgewiesen:
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01. Oktober bis 30. September |
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in T EUR |
2008/2009 |
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Herstellungskosten |
22.617 |
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Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten |
19.087 |
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Forschungs- und Entwicklungskosten |
6.874 |
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Sonstige betriebliche Aufwendungen |
522 |
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Gesamt |
49.100 |
Im Wesentlichen umfassen diese Restrukturierungsaufwendungen Abfindungskosten, Kosten für Transfergesellschaften, Wertberichtigungen für langfristige Vermögenswerte, Beratungskosten und belastende Verträge. Zum Stichtag wurden insgesamt Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von T EUR 7.520 ausgezahlt.
Neben den Abschreibungen umfassen die wesentlichen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen des Geschäftsjahres die Restrukturierungsmaßnahmen mit T EUR 33.270. Die wesentlichen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen des Vorjahres betrugen T EUR 10.730.
Die Abfindungskosten entfallen auf das Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden.
Es sind keine wesentlichen intersegmentären Umsatzerlöse in den Geschäftsjahren 2008/2009 und 2007/2008 erzielt worden.
Das Segmentvermögen und die Segmentschulden enthalten weder Finanzierungseffekte noch laufende bzw. latente Ertragsteuereffekte. Die Auswirkungen von Pensionen werden nur insoweit berücksichtigt, als sie den Segmenten direkt zurechenbar sind.
Sekundäres Segmentberichtsformat (geografische Segmente)
Informationen zu den geografischen Segmenten als dem sekundären Berichtsformat des Konzerns enthält die folgende Übersicht:

