Gesamtaussage zu den Rahmenbedingungen
Auch der Demag Cranes Konzern konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht entziehen.
Im Segment Industriekrane konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr von unserem soliden Auftragsbestand bei den Prozess- und Standardkranen aus dem Rekordgeschäftsjahr 2007/2008 profitieren. Aufgrund der Spätzyklizität in diesem Segment sind wir erst mit einer Verzögerung von rund sechs Monaten mit voller Wucht von der Krise getroffen worden. Entsprechend haben wir erstmals im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 deutliche Rückgänge beim Auftragseingang verzeichnet, die jedoch, bezogen auf das Ausmaß, im Einklang mit dem allgemeinen Trend in der Maschinenbaubranche standen. Dies betraf alle Produktlinien.
Im Segment Hafentechnologie haben wir ebenfalls die Zurückhaltung unserer Kunden in Bezug auf Investitionsentscheidungen gespürt. Dies machte sich insbesondere bei den automatisierten Produkten bemerkbar. Produktbestellungen aus Großprojekten wie Antwerp Gateway wurden zunächst verschoben. Auch Betreiber von neuen Terminals haben ihre Vergabeentscheidungen herausgezögert. Bei unseren flexibel einsetzbaren Hafenmobilkranen verzeichneten wir demgegenüber Bestelleingänge auf deutlich niedrigerem Niveau.
Im Segment Services litt insbesondere das margenstarke Ersatzteilgeschäft unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Insgesamt gesehen wurde dieses Segment jedoch – wie erwartet – deutlich schwächer getroffen als die beiden anderen Segmente.

