Vermögenslage

Die Vermögenslage des Demag Cranes Konzerns hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

in Mio. EUR

30. Sept. 2009

30. Juni
2009

31. März 2009

31. Dez.
2008

30. Sept. 2008

Vorräte

207,1

246,9

266,8

274,2

261,6

Geleistete Anzahlungen

2,8

3,8

4,9

5,1

3,7

Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen

152,6

144,5

169,5

203,7

201,8

Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen

–62,9

–54,0

–70,5

–92,7

–97,0

Erhaltene Anzahlungen

–89,0

–111,3

–116,6

–117,1

–116,0

Nettoumlaufvermögen

210,5

229,8

254,1

273,2

254,0

Das Nettoumlaufvermögen, das sich aus der Summe der Vorräte, den geleisteten Anzahlungen und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen berechnet, reduzierte sich von 254,0 Mio. EUR zum 30. September 2008 auf 210,5 Mio. EUR zum 30. September 2009. Dieser Rückgang ist das Ergebnis der aktiven Steuerung des Nettoumlaufvermögens. Eine wichtige Herausforderung des strategischen Einkaufs lag deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr darin, insbesondere Lieferungen und Vorräte im Hinblick auf den Rückgang beim Auftragseingang anzupassen.

 

30. September

in Mio. EUR

2009

2008

Bilanzsumme

818,8

925,5

Eigenkapital

227,7

271,2

Gearing in %

2,7 %

6,8 %

Die Bilanzsumme des Demag Cranes Konzerns betrug zum 30. September 2009 818,8 Mio. EUR und fiel im Vergleich zum 30. September 2008 um 106,7 Mio. EUR. Diese Veränderung resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 49,2 Mio. EUR und einer Verringerung der Vorräte um 54,4 Mio. EUR. Gleichzeitig erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 13,7 Mio. EUR. Auf der Passivseite ging das Eigenkapital um 43,5 Mio. EUR auf 227,7 Mio. EUR zurück. Die Eigenkapitalveränderung ist hauptsächlich zurückzuführen auf die Dividendenzahlung in Höhe von 29,6 Mio. EUR sowie auf die ergebnisneutrale Verrechnung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus der Pensionsbewertung in Höhe von 19,7 Mio. EUR. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 34,1 Mio. EUR reduziert. Weiterhin haben sich die erhaltenen Anzahlungen um 27,0 Mio. EUR verringert. Gegenläufig wirkte sich die Erhöhung der Pensionsverpflichtungen um 19,9 Mio. EUR von 112,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 132,5 Mio. EUR zum Ende der Berichtsperiode aus.

Diese Erhöhung betrifft im Wesentlichen die deutschen Pensionspläne und resultiert aus der Verringerung des jährlichen Abzinsungsfaktors von 6,50 Prozent auf 5,35 Prozent und wird erfolgsneutral behandelt. Der Demag Cranes Konzern orientiert sich bei der Bestimmung des Abzinsungsfaktors an der von Watson Wyatt Heissmann berechneten Zinsstrukturkurve sowie dem Iboxx € Index von Unternehmensanleihen mit einem AA-Rating und einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren (10 +). Darüber hinaus haben sich die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen von 18,5 Mio. EUR um 32,8 Mio. EUR auf 51,4 Mio. EUR erhöht. Dies resultiert hauptsächlich aus Restrukturierungsrückstellungen im Zusammenhang mit dem Abbau von konzernweit 750 Stellen.

Neben den bilanziell ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen wesentliche Garantien für fremde Verbindlichkeiten in Form von Eventualschulden aus so genannten Rückkaufvereinbarungen, die das Segment Hafentechnologie im Zusammenhang mit dem Verkauf bestimmter von der Gesellschaft produzierter Maschinen und Anlagen abschließt (siehe dazu auch Anmerkung 36 Eventualschulden und andere Verpflichtungen des Konzernabschlusses). Zum 30. September 2009 beliefen sich die potenziellen Verbindlichkeiten auf maximal 48,5 Mio. EUR nach 60,4 Mio. EUR zum Abschlussstichtag des Vorjahres.

Das Gearing, das sich aus dem Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum Eigenkapital berechnet, verbesserte sich in der Berichtsperiode aufgrund der verringerten Nettofinanzverbindlichkeiten von 6,8 Prozent auf 2,7 Prozent zum 30. September 2009.